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50 Festnahmen nach Anschlag in Ankara

50 Festnahmen nach Anschlag in Ankara
(Emrah Gurel)

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Nach dem verheerenden Anschlag in Ankara mit 102 Toten hat die türkische Polizei Medienberichten zufolge bei einer Razzia in der Dschihadisten-Szene rund 50 Ausländer festgenommen

Mehrere Wohnungen im asiatischen Teil von Istanbul seien durchsucht worden, berichtete der türkische Sender NTV am Sonntag. 50 Verdächtige seien festgenommen worden und würden von der Polizei befragt. Angaben zu den Nationalitäten wurden nicht gemacht.

Die Nachrichtenagentur Dogan berichtete, die Verdächtigen hätten Vorbereitungen getroffen, sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak anzuschließen. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte den IS zum Hauptverdächtigen des Selbstmordanschlags vom 10. Oktober in Ankara erklärt.

IS-Anhänger

Beim bislang blutigsten Anschlag in der jüngeren Geschichte des Landes waren bei einer Friedensdemonstration linker und prokurdischer Gruppen 102 Menschen getötet worden.

Laut türkischen Medienberichten wurden die beiden Attentäter als IS-Anhänger identifiziert. Es handle sich um Emre Alagoz, den Bruder des Mannes, der im Juli im südtürkischen Suruc einen ähnlichen Anschlag verübt hatte, sowie Omer Deniz Dundar, der vor kurzem zwei Mal nach Syrien gereist war.

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