Dienstag13. Januar 2026

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Nichts für Warmduscher

Nichts für Warmduscher
(Faussems)

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Hoch motiviert gingen am Sonntag 1.857 Läufer beim "Fisherman’s Friend Strongmanrun" in Differdingen an den Start.

Die Teilnehmer des diesjährigen «Strongmanruns» mussten sich warm anziehen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Außentemperatur lang bei kalten sieben bis neun Grad. Ein erheblicher Unterschied zum vergangenen Jahr, da gingen die Läufer bei 20 Grad an den Start.

Trotz Kälte und grauem Himmel waren die Teilnehmer guter Laune und schossen beim Startschuss fröhlich laufend, springend und lachend los ins Abenteuer. Auch die Besucher ließen sich vom kühlen Herbstwetter nicht abschrecken.
Wie die letzten beiden Jahre warteten wieder viele spektakuläre Hindernisse auf die Teilnehmer.

Hürden und Matsch

Insgesamt mussten sie 15 Hürden überwinden. Der Parcours verlief über 11km, den die Teilnehmer einmal oder zweimal bestreiten mussten. Es wurde durch den Matsch gestampft, gerobbt und gerutscht, Heuballen hoch und runtergeklettert, Schutt- und Reifenberge überwunden, abschließend wartete noch ein sattes Schaumbad am Marktplatz der Differdinger Innenstadt auf die starken Frauen und Männer.

Unter den angemeldeten Teilnehmern waren zwar erheblich mehr Männer (1616) aber auch die Frauen (587) wollten zeigen, dass sie «Strongwomen» sein können, wie die beiden Freundinnen Vera Frost aus Hostert und Tammy Wagner aus Düdelingen. «Es ist das erste Mal, dass wir bei solch einem Ereignis mitmachen. Wir wollen den Männern beweisen, dass Frauen das auch schaffen», erklärt Vera mit einem frechen Lachen. Hübsch zurechtgemacht haben sie sich mit buntem Tutu und rosa T-shirts.

45 Nationen

Aber nicht nur die beiden Mädels waren wie aus dem Ei gepellt auch viele weitere Teilnehmer ließen sich richtig was einfallen, so begegnete man Wonderwoman, Catwoman, Superman. Einige starteten als Marienkäfer verkleidet oder im schicken Anzug und wühlten sich durch den Matsch.

Insgesamt waren Teilnehmer aus 45 unterschiedlichen Nationen beim «Strongmanrun» vertreten. Als erster durchs Ziel kam, bei den Männern, Yannik Duppich aus Deutschland mit einer Zeit von einer Stunde und 39 Minuten, bei den Frauen war es Susanne Kraus mit einer Zeit von einer Stunde und 49 Minuten.

Unter den besten waren auch der Luxemburger Laurent Devalet der sich den dritten Platz bei den Männern sicherte und Jessica Schaf, die sich den zweiten Platz bei den Frauen holte. Insgesamt haben 874 Luxemburger am «Strongmanrun» teilgenommen.