Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte es vor einigen Wochen. Europa muss auf ein soziales «Triple A» hinarbeiten. Auf Einladung von Mars di Bartolomeo, Präsident der luxemburgischen Abgeordnetenkammer, versammeln sich am Montag die Präsidenten der sozialen Kommissionen der Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten in der Handelskammer in Luxemburg.
Di Bartolomeo erklärte in seiner Eröffnungsrede: «Soziales muss wieder in den Mittelpunkt rücken. Die Finanzen haben zu lange Vorrang gehabt». Auch die EU-Kommissarin für Soziales, Marianne Thyssen, hob die Wichtigkeit des Systems hervor.
Meeting w/ chairs of national parliament committees on social affairs in #Luxembourg. Focus on #EU social triple #A pic.twitter.com/ohVYQkSEWo
— Marianne Thyssen (@mariannethyssen) 19. Oktober 2015
Workshops
Die Experten, wie Professor Vandenbrouck der Universität Louvain, pochten am Montagmorgen auf die Wichtigkeit dieses Treffens. Vor allem die Jugend hätte unter der rezenten Verschlechterung der sozialen Verhältnisse innerhalb der EU gelitten.
Ein Ziel ist es, die sozialen Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsstaaten zu reduzieren. Zu diesem Thema laufen derzeit in Luxemburg entsprechende Workshops. Im Laufe des Tages will man erste Resultate vorstellen. Auch verschiedene Abgeordnete aus Luxemburg nehmen an den Diskussionen teil.
Zu Demaart
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