Am Montagnachmittag hatte die Krankenhausgruppe Robert Schuman zu einer Pressekonferenz eingeladen. Seit langem rumort es in den Kulissen dieser Gruppe, vor allem was den zukünftigen Zusammenschluss der beiden städtischen Kliniken Zitha und Kirchberg anbelangt.
Es wurde aber nun bekräftigt, dass jetzt alles im Lot sei, alle Parteien seien sich einig geworden. Es werde zu einer strikten Trennung der einzelnen Spezialabteilungen kommen, man möchte auf keinen Fall, dass die gleichen Spezialisationen auf den beiden Standorten zuhause sind.
Polykliniken bleiben
In den beiden Kliniken sollen aber Polykliniken bestehen bleiben, in der Zitha funktioniert die aber lediglich an den Werkstagen von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr. An den Samstagen, Sonn- und Feiertagen soll aber nur auf Kirchberg eine Polyklinik Dienst haben. Der medizinische Notdienst wird nur auf Kirchberg gesichert, und das rund um die Uhr an jedem Tag der Woche. Alle Ärzte – also sowohl die auf Kirchberg als auch in der Zitha arbeitenden – werden in Teams für diesen Notdienst eingesetzt.
Was die Problematik des Krankentransportes zwischen Kirchberg und Zitha anbelangt, so ist man sich dessen bewusst, dass hier noch so Manches für die Sicherheit der Patienten geregelt werden muss. Hierzu ging ein Aufruf an die Regierung, damit eine Lösung betreff den gesetzlichen Rahmen gefunden werden kann.
Die Zitha-Klinik soll innerhalb der Robert Schuman-Gruppe zum Krebs-Kompetenzzentrum werden. Ob dies im Einklang mit dem nationalen Krankenhausplan steht, darüber werden sich die Geister in naher Zukunft wohl noch streiten.
Zu Demaart
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