Rollerderby erlebte in den 60er Jahren seine Glanzzeit, verschwand aber dann langsam im Untergrund. Zur Jahrtausendwende fand der Rollschuh-Sport dann zu neuer Blüte und mittlerweile hat auch Luxemburg sein Team. Und das bestreitet am Sonntag gegen Charleroi das erste Rollerderby-Match überhaupt in Luxemburg.
«Les Grandes Duchesses de Luxembourg» vs. «Blackland Rockin‘ K Roller de Charleroi»
Sonntag 14.00 Uhr (Einlass ab 13.00 Uhr) in der Rockhal in Esch
Eintritt: 7 Euro (Kinder unter 10 Jahren frei)
Praktiziert wird Rollerderby vor allem von Frauen, auch wenn es mittlerweile Männerteams gibt. Rollerderby versprüht zwar einen gewissen Subkultur- und Retro-Charme, ist aber ein richtig schwieriger Sport, für den es eine gute Kondition, Geschicklichkeit und Wendigkeit, sowie eine Menge Strategie braucht.
Blaue Flecken
Beim Rollerderby treten zwei Teams à fünf Spielerinnen gegeneinander an. Jedes Team hat eine «Jammerin», die versuchen muss auf der Piste die gegnerischen Spielerinnen zu überrunden und so Punkte zu erzielen. Klingt einfach, aber die Schwierigkeit wird bereits deutlicher, wenn man sich kurz vor Augen hält, dass die gegnerischen Spielerinnen gemeinhin als «Blockerinnen» bezeichnet werden. Mundschutz, Helm und Gelenkschützer sorgen dafür, dass es in der Regel allenfalls bei blauen Flecken bleibt.
Das Luxemburger Team der «Grandes Duchesses» hat bisher in Luxemburg noch kein offizielles Spiel bestritten. Gegen Charleroi feiert man also Premiere.
Die ganze Reportage gibt es in der Freitagsnummer des Tageblatt.
Zu Demaart








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