Am 26. September findet ein Schäfer in Kayl ein totes Schaf. Die ersten Spuren führen in Richtung Wolf. Das Tier war zur Hälfte aufgefressen. Hunde töten auch Schafe, fressen sie aber nicht, hieß es zunächst. Schnell wurde ein DNA-Test veranlasst. Eine Probe ging in eine Labor nach Frankfurt am Main.
Das Ergebnis der Abstriche an der Bisswunde ist jetzt da. Es war ein Hund und kein Wolf, heißt es am Montag von der Naturverwaltung. Diese Tatsache zeigt sehr gut, dass Haushunde für Schafs- und Ziegenhalter ein weit größeres Problem darstellen können, als wilde Beutegreifer, schreibt die Naturverwaltung.
Unter Naturschutz
Bereits vor einem Monat sorgten gerissene Schafe im Saarland für Aufregung. Hier war zunächst auch von einem Wolf die Rede. Die Analyse der DNA-Spuren hatten aber ebenfalls ergeben, dass die vier Schafe von einem gewöhnlichen Hund getötet wurden.
In Luxemburg steht der Wolf seit Freitag unter Naturschutz. Dafür wird ein großherzogliches Reglement aus dem Jahr 2009 überarbeitet. Der letzte Wolf hierzulande wurde April 1893 im Olinger Wald geschossen.
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