Ende September haben sich die EU-Staaten darauf geeinigt, 160.000 Flüchtlinge innerhalb der EU umzuverteilen. Bislang geschah aber nur wenig. Die ersten Flüchtlinge, die umverteilt wurden, waren 19 Menschen aus Eritrea. Am 9. Oktober waren sie von Italien nach Schweden gebracht worden.
Nun soll Luxemburg das Ganze ins Rollen bringen und am kommenden Mittwoch 30 Flüchtlinge aufnehmen. Diese Hoffnung hegt zumindest Außenminister Jean Asselborn in einem RTL-Interview am Montagmorgen. Bereits am Samstag hatte die Zeitung der griechischen Regierungspartei Syriza, «Avgi», unter Berufung auf Regierungskreise, davon berichtet (Link). Genaue Zahlen waren aber noch nicht bekannt.
Nach Luxemburg
Während täglich Tausende Flüchtlinge in den Westen gelangen, schreitet die im September beschlossene Umverteilung von knapp 160.000 Schutzsuchenden aus Italien und Griechenland in der EU weiterhin nur schleppend voran. Nachdem in den vergangenen Wochen im Rahmen dieses Programms nur knapp 90 Flüchtlinge aus Italien in skandinavische EU-Länder umgesiedelt worden waren, sollen nach Medienberichten in Athen in der kommenden Woche die ersten Migranten aus Griechenland nach Luxemburg gebracht werden. Das berichtete am Samstag die Zeitung der Regierungspartei Syriza, «Avgi», unter Berufung auf Regierungskreise.
Luxemburg soll laut Umverteilungschlüssel 440 Flüchtlinge aufnehmen.
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