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Secret-Service-Schutz für Trump und Carson

Secret-Service-Schutz für Trump und Carson
(Reuters/Rick Wilking)

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Bei den Republikanern liegen die Kandidaten Carson und Trump bei den Umfragen vorne. Deshalb bekommen sie jetzt Schutz durch den Secret Service.

Die in Umfragen führenden republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Ben Carson bekommen Schutz durch den Secret Service. Das teilte die Spezialeinheit, die für die Sicherheit des Präsidenten und aussichtsreicher Präsidentschaftsbewerber in den USA zuständig ist, am Donnerstag mit.

Die Begleitung durch Secret-Service-Teams ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die beiden politischen Seiteneinsteiger zu ernstzunehmenden Anwärtern auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner geworden sind. Der Immobilienmilliardär Trump und der frühere Neurochirurg Carson präsentieren sich als Alternativen zum Establishment in Washington. Damit sprechen sie insbesondere im Umfeld der erzkonservativen Tea-Party-Bewerbung viele Wähler an.

Bush ist abgeschlagen

Der Website realclearpolitics.com zufolge lagen Trump und Carson in jüngsten Umfragen zur republikanischen Kandidatur mit im Schnitt jeweils mehr als 24 Prozent gleichauf an der Spitze. Die Senatoren Marco Rubio und Ted Cruz kamen demnach auf elf beziehungsweise knapp neun Prozent, Floridas früheren Gouverneur Jeb Bush unterstützten nur knapp sechs Prozent.

Um Schutz durch den Secret Service zu erhalten, müssen Präsidentschaftsbewerber aussichtsreiche Umfragewerte vorweisen, in mindestens zehn Bundesstaaten Wahlkampf betreiben und mindestens zehn Millionen Dollar an Spenden eingesammelt haben. Die Entscheidung fällt letztlich das Heimatschutzministerium in Absprache mit Kongressvertretern, unter ihnen der Vorsitzende des Repräsentantenhauses und der Mehrheitsführer im Senat.

Die Präsidentschaftswahl findet am 8. November 2016 statt. Präsident Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten, bei seinen Demokraten gilt die frühere Außenministerin Hillary Clinton als klare Favoritin. Beide Parteien bestimmen ab Anfang Februar kommenden Jahres in Vorwahlen ihre Kandidaten, die auf Parteitagen im Juli offiziell gekürt werden.

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