23:43 Uhr
Der gesuchte Abdeslam Salah wurde offenbar am Samstagmorgen bei einer Strassenkontrolle überprüft und wieder fahren gelassen. Das schreibt die Agentur AP unter Berufung auf vier französische Offizielle.
Salah sei in einem Fahrzeug mit zwei weiteren Personen in der Nähe der belgischen Grenze gestoppt und kontrolliert worden. Danach ließen die Polizisten das Fahrzeug passieren.
23:20 Uhr
Die Zahl der Toten bei den Anschlägen steigt auf 132. Noch immer liegen 42 Verletzte in der Intensivstation.
21:55 Uhr
Nach den tödlichen Terrorangriffen von Paris hat die französische Luftwaffe die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. Die massiven Bombardements richteten sich gegen die IS-Hochburg Al-Rakka, wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag unter Berufung auf das französische Verteidigungsministerium berichtete.
21:18 Uhr
Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy hat gefordert, dass sämtliche Personen in Frankreich, die offiziell als «radikalisiert» gelten, unter Hausarrest gestellt werden und elektronische Fussfesseln tragen müssen. «Wir müssen unsere Sicherheitspolitik drastisch verstärken. Es gibt rund 11.500 Personen mit diesem Vermerk.»
Tous ceux qui sont partis pour faire le djihad et qui reviennent doivent être immédiatement mis en prison #attentats #France #TF1
— Nicolas Sarkozy (@NicolasSarkozy) 15. November 2015
20:25 Uhr
Frankreichs Staatschef François Hollande will den nach den Anschlägen von Paris verhängten Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern. Das sagten mehrere Parlamentsvertreter am Sonntag nach einem Treffen mit Hollande im Elysée-Palast. Der Ausnahmezustand kann vom Präsidenten zunächst per Dekret für höchstens zwölf Tage verhängt werden. Eine Verlängerung darüber hinaus muss per Gesetz vom Parlament gebilligt werden.
19:55 Uhr
Massenpanik am Sonntagabend bei einer Gedenkveranstaltung auf der place de la République. Als Menschen Kerzen niederlegten, knallte es plötzlich sehr laut. Schreie, Panik und flüchtende Menschen. Ein Augenzeuge hält die dramatischen Sekunden mit einer Kamera fest. Polizisten zogen die Waffen und suchten nach der Ursache des Knalls. Es stellte sich aber sehr schnell als Fehlalarm raus. Es ist von einem «üblen Scherz» die Rede.
Hundreds of people flee the Place de la République in Paris after false alarm caused panic https://t.co/N2jN48kTCD https://t.co/ehsBUhojeU
— Sky News (@SkyNews) 15. November 2015
Moment of panic at Place de la Republique – false alarm but shows the horrible state Paris is in. pic.twitter.com/vStpnzIkNu
— Think Left (@ThinkLeftUK) 15. November 2015
19:03 Uhr
Die französische Polizei hat nach den Anschlägen von Paris das Fahndungsbild eines Verdächtigen veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Der 26-jährige Abdeslam Salah sei «gefährlich», warnten die Behörden am Sonntagabend.
[AppelàTémoin] La #PJ recherche 1 individu susceptible d’être impliqué ds les attentats du 13/11/2015 #ParisAttacks pic.twitter.com/Gpr4MY1I53
— Police Nationale (@PNationale) 15. November 2015
17:55 Uhr
Die belgischen Ermittler haben einen internationalen Haftbefehl gegen einen von drei Brüdern erlassen, die in die Attentate in Paris verwickelt sein sollen. Die französischen Ermittler suchen offenbar nach einem mutmaßlichen achten Attentäter. Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf einen französischen Beamten, die Polizei suche einen Mann aus dem Großraum Paris, der an den Anschlägen beteiligt gewesen sein soll.
Die französische Nachrichtenagentur AFP wiederum meldet, die Ermittler seien auf drei Brüder gestoßen. Einer sei bei den Anschlägen gestorben. Der zweite wurde in Belgien festgenommen, ohne dass klar sei, ob und wie er in den Anschlägen verwickelt sei. Laut aktuellster Meldung der AFP wurde dieser Mann inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Der Aufenthaltsort des dritten Mannes ist bisher nicht bekannt – er könnte den Angaben zufolge einer der toten Attentäter oder auf der Flucht sein. Nach Informationen der «BBC» soll es sich um den Mann handeln, der den VW Polo gemietet hatte, der in der Nähe des Bataclan gefunden wurde.
17:11 Uhr
Nach den verheerenden Anschlägen von Paris hat Frankreichs Premierminister Manuel Valls Politik und Gesellschaft zur Einigkeit aufgerufen. «Wir sind im Krieg», sagte Valls am Sonntag beim Besuch der Polizeipräfektur von Paris.» «Was in einem Krieg unverzichtbar ist, ist eine heilige Union», sagte der Sozialist. Mehrere Oppositionelle mahnen bei dieser Rhetorik aber zu Vorsicht.
K?z?n?n durumunu soran k?zg?n babaya Fransa BB Manuel Valls’in davran??? bizimkilere örnek olsun!
— Hasan Cücük (@HasanCucuk) 15. November 2015
16:08 Uhr
Zum Auftakt des G20-Gipfels in Antalya hat der türkische Präsident und Gastgeber Recep Tayyip Erdogan zu einer «harten» Anti-Terror-Botschaft aufgerufen. Die Anschläge von Paris «richten sich nicht nur gegen das französische Volk, sondern gegen die gesamte Menschheit», sagte er am Sonntag.
15:26 Uhr
Nach dem Terroranschlag von Paris findet am Sonntagnachmittag um 18 Uhr auf der place de Paris in Luxemburg-Stadt eine Solidaritätskundgebung statt. Auf Facebook heißt es:
***Bringt bitte eine Kerze mit ***
Terrorismus ist allgegenwärtig. Terrorismus will Angst verbreiten, tötet Unschuldige, nährt sich aus Ungerechtigkeit. Er konfrontiert uns mit Emotionen und Gefühlen, wie Trauer, Wut und Ohnmacht. Was wir tun können, wenn die Worte fehlen: zusammen kommen.
#Luxembourg Un rassemblement aura lieu aujourd’hui Place de Paris à 18h #HommageAuxVictimes https://t.co/wqueKKSgCx pic.twitter.com/1wqT3do8Jy
— Manudelux (@Manudelux) 15. November 2015
14:33 Uhr
Nach den Terroranschlägen in Paris hat die Polizei in Belgien insgesamt sieben Verdächtige festgenommen. Sie stünden in Verbindung mit der Gewaltserie, bei der am Freitagabend mindestens 129 Menschen starben, teilten die Behörden am Sonntag mit. Zwei der Angreifer, die in Paris starben, seien Franzosen gewesen, die im Brüsseler Stadtteil Sint-Jans-Molenbeek wohnten, heißt es.
14:31 Uhr
Die Polizei hat in den Orten Romilly-sur-Seine und Bondoufle zwei Personen für Befragungen in Gewahrsam genommen. Dabei handelt es sich laut «Le Figaro» um den Vater und den Bruder des 29-jährigen Franzosen, der als Attentäter im Musikklub Bataclan identifiziert wurde.
Selon notre journaliste @jeromejadot présent à Romilly-sur-Seine, «les parents sont des gens très respectés dans le quartier»
— France Info (@franceinfo) 14. November 2015
13:32 Uhr
Wegen der Terrorangriffe von Paris ruft der luxemburgische Vizepremierminister Etienne Schneider am 20. November eine Sondersitzung der Minister für Justiz und Inneres (JAI) der EU in Brüssel ein. Das Treffen wurde nach Absprache mit Frankreich einberufen, heißt es am Sonntag. Luxemburg leitet noch bis Ende des Jahres die EU-Ratspräsidentschaft.
13:00 Uhr
Laut dem französischen Premierminister Manuel Valls haben die Behörden bisher 103 der Opfer identifiziert. Von 20 bis 30 Toten stehe die Identität noch nicht fest, teilte Valls bei einem Treffen mit Familienangehörigen mit.
11:57 Uhr
In einem von den Attentätern von Paris genutzten Auto sind Kalaschnikow-Schnellfeuergewehre gefunden worden. Das verlautete am Sonntag aus Justizkreisen in Paris. Der schwarze Seat, mit dem mehrere mit Kalaschnikows bewaffnete Angreifer am Freitagabend Bars und Restaurants in Paris attackiert hatten, war in der Gemeinde Montreuil gefunden worden, die im Osten an die französische Hauptstadt angrenzt.
11:36 Uhr
Einem Bericht der französischen Sportzeitung «L’Équipe» zufolge haben zwei Attentäter versucht, ins Stadion beim Fußball-Testspiel Frankreich gegen Deutschland zu gelangen. Beide sollen aber entgegen anderslautender Berichte keine Tickets für die Partie gehabt haben und deswegen auch nicht ins Stade de France gekommen sein, schrieb das Blatt am Sonntag.
11:32 Uhr
Mehrere Bands haben ihre Konzerte nach den Anschlägen in Paris abgesagt. U2 haben schon am Samstag die Konzerte von Samstag und Sonntag abgesagt und Blumen in der Nähe des Bataclan abgelegt.
Nun ziehen die Foo Fighters nach. Sie hätten am Montag in der AccorHotels Arena spielen sollen. Die Band hat ihre gesamte Europatournee abgesagt. Auch Motörhead spielen nicht wie geplant, sondern verschieben ihren Auftritt in den Januar.
Due to the serious situation in Paris we have to postpone our gig until January. We are rescheduling and will give details ASAP. #Paris
— Official Motörhead (@myMotorhead) 15. November 2015
11:20 Uhr
Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat die internationale Gemeinschaft nach den Anschlägen in Paris zum gemeinsamen Kampf gegen den Dschihadismus aufgerufen.
Die Welt müsse zusammenstehen, um «die radikale dschihadistische Ideologie auszumerzen, die Gruppen wie den IS antreibt», sagte die frühere Außenministerin am Samstag in Des Moines bei der zweiten TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei.
10:40 Uhr
Ein Video zeigt den Moment des Anschlags im Bataclan in Paris. Die Band «Eagles of Death Metal» steht auf der Bühne und spielt den Song «Kiss the Devil», als plötzlich Schüsse zu hören sind. Die Band hört auf zu spielen, dann endet das Video.
10:24 Uhr
Die Vorstellung des Guide Michelin Belgien-Luxemburg, die für Montag in Gand (Belgien) geplant war, wurde aufgrund der Ereignisse in Paris auf ein noch nicht bekanntes Datum vertagt.
10:00 Uhr
Im Osten von Paris ist ein Auto gefunden worden, das die Attentäter offenbar benutzt hatten. Wie Europe 1 berichtet, handelt es sich um einen schwarzen Seat Leon, der seit den Anschlägen vom Freitag gesucht wurde. Einer Gruppe von Terroristen könnte demnach die Flucht gelungen sein, beruft sich der Sender auf Ermittler.
09:45 Uhr
Als Reaktion auf die verheerende Anschlagsserie in Paris hat Belgien die Sicherheitsvorkehrungen für Großveranstaltungen verschärft. Es gelte nun die höchste von drei Warnstufen, da eine «glaubhafte und möglicherweise unmittelbare Bedrohung» bestehe, erklärte die belgische Regierung
Belgian authorities say #Daesh (#IS) terrorists using @Sony #PlayStation4 for secure communications. #ParisAttacks @PlayStation
— Steve Herman (@W7VOA) 15. November 2015
09:43 Uhr
Die israelische Regierung sagt ihre Unterstützung bei der Aufklärung der Anschläge zu. Israel hätten im Vorfeld zwar keine Informationen über die Taten vorgelegen, berichtet der Zweite Kanal. Allerdings sehe der israelische Geheimdienst eine klare Verbindung zwischen den Anschlägen in Paris und denen in der libanesischen Hauptstadt Beirut sowie dem möglichen Angriff des IS auf ein russisches Passagierflugzeug über dem Sinai.
09:30 Uhr
Der Pariser Oberstaatsanwalt François Molins sagt: «Es könnten noch Terroristen auf der Flucht sein.» Allerdings gibt es bislang weder eine genaue Zahl möglicher Flüchtiger als auch keine Gesamtzahl der Terroristen, die an den Anschlägen beteiligt waren.
VIDEO STATEMENT: Jürgen Stock, @INTERPOL_HQ Secretary General, following the #ParisAttacks: https://t.co/85bP9BZfcU
— INTERPOL (@INTERPOL_HQ) 14. November 2015
08:50 Uhr
Unter den Toten der Pariser Anschläge sind auch mehrere Ausländer. Je ein Todesopfer stammt aus den USA, aus Schweden und aus Großbritannien, wie die jeweiligen Regierungen mitteilten. Zudem stammen jeweils zwei Todesopfer aus Belgien, Rumänien und Mexiko.
08:32 Uhr
Französische Ermittler haben sechs Angehörige eines der Selbstmordattentäter aus dem Pariser Konzertsaal Bataclan in Polizeigewahrsam genommen. Das berichtet der französische Fernsehsender BFMTV. Die Befragung von Angehörigen gehört in solchen Fällen zu den Ermittlungen.
Wie erklärt man Kindern Terror? logo! macht’s vor. #ParisAttacks
https://t.co/LFvjlv6LjR pic.twitter.com/43jgOXjiw9
— ZDF (@ZDF) 15. November 2015
08:15 Uhr
Drei Tage lang herrscht nun in Frankreich Staatstrauer. Das Disney Land in Paris blieb ebenso geschlossen wie der Eiffelturm und das Louvre. Innenminister Bernard Cazeneuve gab bekannt, dass alle öffentlichen Demonstrationen bis Donnerstag verboten sind. Städtische Führungen dürfen nächtliche Ausgangssperren verhängen.
Zu Demaart












































































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