Der großangelegte Anti-Terror-Einsatz der belgischen Polizei am Sonntagabend in mehreren Brüsseler Gemeinden ist beendet. Bei 19 Razzien in Brüssel gab es insgesamt 16 Festnahmen, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Erklärung nach Mitternacht. Es seien dabei weder Waffen noch Explosivstoffe gefunden worden. In der Gemeinde Molenbeek kam es auf der Straße zu einem Schusswechsel.
Auch in Charleroi seien drei Häuser durchsucht worden. In Brüssel fanden die Razzien in mehreren Vierteln statt, unter anderem in Anderlecht, Jette, Schaerbeek und Molenbeek. Salah Abdeslam, mutmasslicher Attentäter von Paris, habe die Flucht ergriffen. Vermutlich sei er über die E40 in Richtung deutsche Grenze geflüchtet.
According to Belgian officials, #ParisAttacks jihadist Salah #Abdeslam has been seen driving a BMW on E40 freeway (Autobahn A44) to Germany.
— Yannis Koutsomitis (@YanniKouts) 22. November 2015
Die Sicherheitskräfte sperrten Straßen und forderten Passanten lautstark auf, sich zu entfernen. Die Polizei forderte die Medien auf, keine Einzelheiten über die laufenden Einsätze wie etwa Einsatzorte zu nennen.
In der Hauptstadtregion Brüssel gilt die höchste Terrorwarnstufe. Nach Angaben der belgischen Regierung besteht die Gefahr von Anschlägen wie in Paris, es wird nach mehreren Terrorverdächtigen gesucht.
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