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Verhandlungsmarathon geht weiter

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(Hmontaigu)

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Direktion, OGBL und LCGB einigen sich nicht auf neuen Kollektivvertrag

Die Verhandlungen um einen neuen Kollektivvertrag bei der Cargolux ziehen sich weiter in die Länge. Auch am Freitag konnten sich die Direktion, der OGBL und der LCGB nicht einigen. Am kommenden Mittwoch wird weiter verhandelt.

Der OGBL blieb am Freitag optimistisch. Laut Hubert Hollerich gibt es nur noch wenige Themen bei denen sich die Verhandlungspartner nicht einig sind. «Viele Punkte konnten wir reibungslos aushandeln. Nur bei zwei Themen herrscht Uneinigkeit: Privilegien sowie eine eigene Personaldelegation für Piloten.»

Unterschiedliche Standpunkte

Hollerich zufolge besteht der christliche Gewerkschaftsbund darauf, dass die Piloten Business-Class im Dienst fliegen. Zudem soll eine Delegation nur für Piloten eingeführt werden. Laut Hollerich stimmt die Direktion beiden Punkten nicht zu. Dennoch sei eine Einigung am kommenden Mittwoch möglich oder sogar wahrscheinlich. Problematisch sei nur, „dass die Piloten jeden Satz umdrehen. Für eine Zeile brauchen wir eine halbe Stunde.“

Anders sieht dies der LCGB. „Wir sind noch nicht fertig, und sollten uns auch nicht unter Druck setzen lassen“, so Aloyse Kapweiler. Die Forderung nach einer Business-Class-Buchung für Piloten und Mechaniker sei legitim, da „beide nach einem langen Flug sofort arbeiten müssen, da muss man ausgeruht sein.“ Die geforderte separate Vertretung für Piloten habe es bereits in der Vergangenheit in Kollektivverträgen gegeben und sei im Ausland üblich.

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