Hubschrauber und Schiffe seien im Einsatz, bestätigte am Sonntag ein Vizepräsident der aserbaidschanischen staatlichen Ölgesellschaft Socar.
Eine Leiche war nach dem Unglück vom Freitagabend Behördenangaben zufolge geborgen worden, 33 Arbeiter konnten gerettet werden. Die 29 noch Vermissten hatten sich auf ein Rettungsboot geflüchtet, das aber in stürmischer See umkippte.
Heftiger Wind
Das Feuer auf der von Socar betriebenen Bohrinsel war am Freitagabend ausgebrochen, als eine Gasleitung im Meer während eines heftigen Sturms beschädigt wurde, wie der Konzern und die Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung am Samstag mitteilten. Heftiger Wind und bis zu zehn Meter hohe Wellen hatten demnach die Evakuierung der Bohrinsel und die Löscharbeiten erschwert.
Auch am Sonntag brannte das Feuer auf der Bohrinsel weiter, weil die Flammen eines der Bohrlöcher erreicht hätten, sagte der erste Vizepräsident von Socar, Khoshbakht Yusifzadem.
Zu Demaart
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