Der Notdienst 112 wird restrukturiert. Das erklärte Gesundheitsministerin Lydia Mutsch im Parlament. Anlass zu der Reform ist die wiederholte Verweigerung des Helikoptereinsatzes durch einen Notarzt aus Ettelbrück.
Die Entscheidung über Samu oder Helikopter lieg derzeit bei dem diensttuenden Notarzt. Und der trägt auch die Verantwortung für seine Entscheidung und damit verbundene Konsequenzen.
Eine Änderung dieses Systems bedingt eine Reform der Leitstelle 112, die dem Innenministerium untersteht. Sie werde einen „tour de table“ mit allen Akteuren (Innenminister, Conseil médical, Ärzteverband AMMD) initiieren, so Lydia Mutsch (LSAP). Letztlich geht es darum den Bürgern, unabhängig von ihrem Wohnort, landesweit den gleichen medizinischen Notdienst zu garantieren.
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