«Die sogenannte Flüchtlingskrise ist in Wahrheit eine Krise der internationalen Solidarität und Verantwortung», erklärte die Amnesty-Sprecherin Selmin Caliskan am Mittwoch.
Das Versagen der internationalen Gemeinschaft werde besonders im Syrien-Konflikt deutlich, der Millionen Menschen in die Flucht geschlagen habe, erklärte Amnesty. So habe das UN-Welternährungsprogramm die Versorgung von Flüchtlingen in Jordanien wegen mangelnder Hilfsgelder zeitweise auf den Wert von sieben Dollar pro Monat und Person halbieren müssen. Die Region müsse endlich mehr finanzielle Unterstützung bekommen.
Weiter rügte Amnesty, die Europäische Union schotte sich immer weiter ab und intensiviere zugleich ihre Kooperation mit Herkunft- und Transitstaaten, die selbst für Menschenrechtsverletzungen an Schutzsuchenden verantwortlich seien.
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— AmnestyInternational (@amnesty) 4 Décembre 2015
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