Das kündigte Verkehrsminister François Bauch im Interview mit RTL an. Damit bekommt Luxemburg nach dem Kreisverkehr «Serra» auf Kirchberg einen zweiten «Turbokreisel».
" class="infobox_img" />Nach dem Rond-point Serra bekommt Luxemburg einen zweiten Turbo-Kreisel
Der «Iergäertchen» ist vor allem zu den Stoßzeiten hoffnungslos überlastet, der Verkehr staut sich mitunter bis auf die Autobahn zurück. Man habe seit längerem Studien zur Verbesserung der Lage durchgeführt, wobei ein «Turbo-Rond-Point» die wirksamste Lösung sei, um die Situation wenigsten ein wenig zu verbessern, so Bausch.
Herbst 2016
Das Projekt liege nun bei der Straßenbauverwaltung. Mit endgültigen Plänen dürfte Anfang des nächsten Jahres zu rechnen sein. Bauarbeiten sollen aber frühestens im Herbst 2016 beginnen.
Im Gegensatz zu einem normalen Kreisel ist bei einem «Turbo-Rond-Point» die Fahrrichtung bereits vor der Einfahrt in den Kreisverkehr vorgegeben. Dadurch soll der Verkehr schneller durch den Kreisel fließen.
Kritik am System
Der Kreisverkehr auf Kirchberg unweit der Autobahn A1 ist ein wichtiger Knotenpunkt, über die Anschlusstellen erreicht man alle wichtigen Strecken rund um die Stadt. Wie durch einen Trichter schieben sich hier tagtäglich tausende Autofahrer, Busse und LKW in alle Himmelsrichtungen.
Der neue Turbokreisel ermöglicht es Verkehrsteilnehmern gleich in mehreren Richtungen durch oder entlang eines Kreisverkehrs zu fahren, und so schneller voranzukommen. Zahlreiche Autofahrer fühlen sich allerdings von der Verkehrsführung verwirrt.
Verwirrung wegen Hinweisschilder
Auch wenn Transportminister François Bausch bei der Einweihung des Turbokreises von einer Gewöhnungsphase sprach, monieren Autofahrer die Verkehrsführung auf den Hinweisschildern kurz vor dem Kreisverkehr auf Kirchberg. Das bekommt man derzeit jeden Morgen zu spüren.
Ob Vollbremsungen, hektische Ausweichmanöver oder einfach nur Stillstand: «Hier muss man wirklich mehrmals durchfahren, um das System zu verstehen,» so ein Grenzgänger aus Bitburg. Die Hinweisschilder müssten bereits lange vor dem Kreisel auf die verschiedenen Streckenführungen hinweisen, moniert eine Berufspendlerin aus Wasserbillig.
Zusätzlich für Verwirrung sorgen die Umliegenden Baustellen. Nebem dem neuen «Tramschapp» werden derzeit die Zufahrtsstraßen entlang der Messehallen ausgebaut. Ende 2016 soll der Verkehr aber fließen, heißt es aus dem Transportministerium.
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