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Spur nach Salzburg?

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(AP/Frank Augstein)

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Die österreichischen Behörden haben zwei mutmaßliche IS-Terroristen mit möglichen Verbindungen zu den Anschlägen von Paris inhaftiert.

In Österreich hat es zwei Festnahmen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Anschlägen in Paris gegeben. Wie die österreichische Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, wurden die beiden Verdächtigen am Wochenende festgenommen.

Die beiden Verdächtigen seien aus dem Nahen Osten nach Österreich gekommen. Sie seien in einer Flüchtlingsunterkunft in Salzburg festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur APA am Mittwoch. Die beiden befänden sich in Untersuchungshaft. Hinweise auf eine mögliche Verbindung zu den Anschlägen in Paris würden derzeit geprüft.

Islamischer Staat

Beim schwersten Anschlag in der Geschichte Frankreichs hatten Islamisten am 13. November bei nahezu zeitgleichen Attacken auf die Konzerthalle Bataclan, eine Reihe von Bars und Restaurants und die Fußballarena Stade de France 130 Menschen getötet und rund 350 weitere verletzt.

Zu dem Anschlag hat sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt. Die meisten der mutmaßlich neun Angreifer waren Franzosen, einige lebten zuletzt in Belgien, viele waren in der Vergangenheit in Syrien. Als Drahtzieher gilt der belgisch-marokkanische Dschihadist Abdelhamid Abaaoud, der nach den Anschlägen getötet wurde. Unter Hochdruck gesucht wird der 26-jährige Salah Abdeslam, der Bruder eines der Selbstmordattentäter.

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