Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern seien mindestens 20 Gebäude verschüttet worden, teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit am Sonntag mit. Der stellvertretende Generalsekretär der Stadtverwaltung von Shenzhen, Li Yikang, sagte, 17 Männer und fünf Frauen würden vermisst. Mehr als 900 Menschen seien vor dem Erdrutsch in Sicherheit gebracht worden.
Vier Menschen seien gerettet worden, sagte Li. Er sagte abweichend von den Ministeriumsangaben, dass 22 Fabrikgebäude verschüttet worden seien. An den Rettungsarbeiten seien fast 1500 Menschen beteiligt.
Terrifying footage of building collapsing during the landslide in Shenzhen uploaded by netizens #shenzhenlandslide
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— CCTVNEWS (@cctvnews) 20. Dezember 2015
Erdmassen
Dem staatlichen Sender CCTV zufolge liegt in der Nähe des Gewerbegebiets eine Wohngegend. Unter den verschütteten Gebäuden befänden sich zwei Schlafsäle für Arbeiter. Auf Fotos ist ein völlig demoliertes, mindestens fünfstöckiges Gebäude zu sehen, das teilweise eingestürzt ist.
Die Zeitung «Beijing Youth Daily» berichtete unter Berufung auf einen Einwohner, die Erdmassen, die herabgestürzt seien, hätten sich zu einem 100 Meter hohen Hügel aufgetürmt. Das Erdreich war in den vergangenen zwei Jahren bei Bauarbeiten aufgetürmt worden. Unklar war zunächst, wodurch sich die Erdmassen lösten.
Zu Demaart
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