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Argentinien lässt nicht locker

Argentinien lässt nicht locker
(dpa)

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Argentinien will mit London über die Falkland-Inseln verhandeln.

Die neue argentinische Regierung hat Großbritannien zu Verhandlungen über die Hoheitsrechte an den Falkland-Inseln im Südatlantik aufgerufen, um die beide Länder 1982 einen mehr als zwei Monate währenden Krieg führten. Die Inselgruppe sei seit 183 Jahren einer «illegitimen Besatzung» durch Großbritannien unterworfen, erklärte das argentinische Außenministerium am Sonntag (Ortszeit).

Buenos Aires rufe Großbritannien auf, so bald wie möglich in Verhandlungen einzutreten, um den «Hoheitsstreit fair und endgültig beizulegen». Argentinien vertritt die Ansicht, seit der Gewinnung der Unabhängigkeit von Spanien auch den Anspruch auf die Falkland-Inseln erhalten zu haben.

Islas Malvinas

1982 unternahm Argentinien unter der damaligen Militärdiktatur einen Versuch, die Falkland-Inseln (spanisch: Islas Malvinas) zu erobern. In dem Krieg mit Großbritannien wurden 255 Briten und fast 650 Argentinier getötet.

Bei einer Volksabstimmung im Jahr 2013 sprachen sich die rund 3000 Bewohner des Archipels fast einmütig für die Zugehörigkeit zu Großbritannien aus. Der neue argentinische Präsident Mauricio Macri wurde im November gewählt und im Dezember vereidigt.