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Ein Jungenstreich mit Folgen

Ein Jungenstreich mit Folgen
(Police)

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Hinter den "Anschlägen" auf Mülleimer und Briefkasten im Norden von Luxemburg stecken fünf junge Männer. Die Staatsanwaltschaft hat sich eingeschaltet.

Und es war doch nicht der Bommeleeër. Nach kurzer Ermittlungsarbeit hat die Kriminalpolizei aus Diekirch fünf junge Männer im Zusammenhang mit den explodierten Telefonzellen, Mülleimern und Briefkasten im Norden von Luxemburg geschnappt.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte ebenfalls eine Person identifiziert werden, welche den Tätern die Feuerwerkskörper (Böller) verkaufte, ohne im Besitz der erforderlichen Ermächtigungen zu sein, heißt es am Freitag von der Polizei.

Planlose Ziele

Die Jugendlichen nutzen die Feuerwerkskörper um in Esch-Sauer und Lultzhausen jeweils eine Telefonzelle zu sprengen. Außerdem zerlegten sie mit dem Sprengstoff in Eschdorf einen öffentlichen Briefkasten der Post sowie Mülltonnen in Arsdorf und Hierheck.

Laut Polizei hatten die Taten keinerlei «motivierten» Hintergründe. Die Objekte wurden zudem planlos ausgewählt und beschädigt. Bei mehreren Haus- und Fahrzeugdurchsuchungen wurden Feuerwerkskörper beschlagnahmt. Auf die jungen Männer wartet jetzt eine saftige Anzeige.

Sie wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erkennungsdienstlich behandelt. Will heißen, sie landeten in der digitalen Personenkarteikarte der Kriminalpolizei.