«Die Wohnungspolitik in Luxemburg ist ein Desaster. Zu wenige Wohnungen und zu hohe Preise führen zu einem Wohnungsnotstand, zu Aussiedlung, zu wachsender Armut und übermäßiger Verschuldung. Gleichzeitig stehen viele Häuser leer, Luxusimmobilien boomen und Baulandspekulanten kassieren Gewinne ein.
déi Lénk legen im Rahmen einer Kampagne konkrete Vorschläge auf den Tisch und fordern: Verantwortung übernehmen!», wiederholt die Oppositionspartei einleitend in einer Pressemitteilung ihre wesentliche Kritik vom 19. Januar (Link).
Bis zu 20.000 leere Wohnungen
Um den Wohnungsnotstand zu beheben müsse der vorhandene Bestand an Wohnraum und Bauflächen genutzt werden, heißt es weiter: «In Luxemburg stehen zur Zeit schätzungsweise 10.000 bis 20.000 Wohnungen leer. Daneben liegen zahlreiche Bauflächen brach.
Das Observatoire de l’Habitat des LISER beziffert die Gesamtfläche der kurzfristig zu mobilisierenden Baulücken auf 995 Hektar. Hinzu kommen große zusammenhängende Industriebrachen, die jedoch häufig erst noch entgiftet werden müssen.
Während vermehrt Wohnraum und Bauland ungenutzt bleibt, schauen Staat und Gemeinden zu, wie immer mehr teure und platzraubende Luxusvillen für Superreiche in zentral gelegenen Gegenden entstehen und die Mieten (wegen des zu geringen Angebots) in die Höhe schnellen.»
Um «Missstände sichtbar» zu machen, haben «déi Lénk» nun wie angekündigt eine interaktive Karte freigeschaltet unter: http://wunnen.dei-lenk.lu/hei-ass-nach-plaz/.
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