Noch im letzten Jahr gab es so einige Streitereien zwischen der FSHCL (Fédération Saint-Hubert des Chasseurs du Grand-Duché de Luxembourg) und der Regierung. Vor allem das Fuchsjagdverbot sorgte für reichlich Aufregung.
Nun haben sich die Gemüter beruhigt und die FSHCL hat sich mit der Regierung an einen Tisch gesetzt und Gespräche zu einer neuen Konvention geführt. „Und das dank der guten Vermittlungsarbeit unseres Premierministers Xavier Bettel“, erklärt Gira.
Drei Hauptpunkte
Die neue Konvention besteht aus drei Hauptpunkten, erläutert Georges Jacobs, Präsident des Jagdverbands:
Zum einen sei durch die neue Konvention der FSHCL für die Ausbildung der Jäger zuständig und fordere die Jäger zur Beobachtung und Sammlung von Daten und Kenntnissen über den Wildbestandes auf.
Zum anderen verstärke der FSHCL zusammen mit der ANF (Administration de la Nature et des Forêts) den Informationsfluss nach innen und außen, im Rahmen des Jagdgesetzes. Dies bedeute, dass man Mitglieder des Verbands, Jäger und Bürger besser über das Jagdgesetz aufklären wolle, um Konflikte bei der Nutzung des Waldes zu verhindern, erklärt Jacobs.
Auch werden der FSHCL und der ANF zusammenarbeiten um die Sicherheit im Wald zu gewährleisten und die Bevölkerung bezüglich der Jagd zu sensibilisieren. Hierfür wolle man die Bürger besser über Jagdperioden und Sicherheitsvorkehrungen zu diesen Perioden anhand einer Broschüre aufklären. Zur Sicherheit zähle auch den Jägern die Vorgaben zu erläutern, wie sie sich während der Jagd zu verhalten haben und welche Richtlinien sie einhalten müssen, so Jacobs.
Bezüglich der Fuchsjagd habe man keine Übereinkunft gefunden, so Gira. Allerdings habe man dieses Thema bei den Gesprächen zur Konvention außen vor gelassen.
Die neue Konvention soll die Beziehungen zwischen der FSHCL und der Regierung regeln. Durch die Unterzeichnung der Konvention wird der FSHCL von einer finanziellen Unterstützung des Staates profitieren können. Auch verpflichtet sich der Verband an den Sitzungen des „Conseil supérieur de la chasse“ teilzunehmen und mit der „commission cynégétiques“ sowie der „commission d’examen pour les permis de chasse“ zu kooperieren.
Zu Demaart
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