20 feste Radaranlagen wurden in den vergangenen Monaten quer durch das Großherzogtum aufgestellt. Bis zum 16 März werden die Autofahrer probeweise geblitzt, ob sie über die maximale Höchstgeschwindigkeit liegen oder nicht, um die Radargeräte zu optimieren. Während der Testphase fallen keine Bußgelder an.
Wo wird geblitzt
A4 vor dem Kreisverkehr Merl
B7 zwischen Verteiler Schieren und Verteiler Ettelbrück
N3 Hesperingen – Frisingen (Schlammesté)
N5 Bascharage Helfent (Niderterhaff)
N7 Roost
N7 Fridhaff – Hoscheid (Lipperscheid-Dellt)
N7 Hoscheid – Marnach (Dorscheiderhaischen)
N8 Brouch – Reckingen
N10 Hëttermillen
N10 Steinheim – Echternach
(a Wann)
N10 Wallendorf-Pont – Bollendorf-Pont (Schmëtterwier)
N11 Waldhof – Gonderingen
N12 Heiderscheidergrund – Heiderscheid
N12 Wintger – Asselborn (Emeschbaach)
N13 Windhof – Garnich
N13 Welfringen
N14 Stegen
N24 Oberpallen – Beckerich
N28 Ötringen – Bous (Pleitréng)
CR101 Kopstal – Schoenfels (Direndall)
Das Bußgeld wird später über den Postweg eingefordert. Die Zahlung muss innerhalb von 45 Tagen erfolgen. Zusätzlich zu einer Geldstrafe kann der Fahrer ebenfalls Punkte oder bei ganz gravierenden Fällen nachträglich sogar den Führerschein verlieren.
Toleranzgrenze
Die Blitzer Fotos werden zwei Wochen nach der Bezahlung oder dem endgültigen Gerichtsurteil gelöscht. Die Vergehen werden erst nach drei Jahren aus den Akten verschwinden. Ab 2017 sollen zehn weiter Radaranlagen folgen.
Die Blitzsäulen sind so ausgestattet, dass sie in beide Richtungen Autos blitzen können, das sogar über drei Spuren. Bei Geschwindigkeiten von unter 100 km gilt eine Toleranzgrenze von 3km/h. Die Augen der Anlage messen die Geschwindigkeit ohne dass dafür Sensoren in den Fahrbahnbelag nötig sind. Kostenintensive Arbeiten oder gar Fahrbahnsperrungen. entfallen.
13 Millionen
Ein Laser deckt Geschwindigkeiten zwischen ab 10 bis 250 Stundenkilometer ab. Das Gerät kann alle 0,5 Sekunden ein Foto schießen. Die Technik kommt aus Deutschland. Vitronik zählt zu den Weltmarktführern im Bereich industrieller Bildverarbeitung. Luxemburg hat rund 13 Millionen Euro in das neue System investiert.
Zu Demaart





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