In Syrien sollen nach einem von den USA und Russland vereinbarten Plan von Samstag an die meisten Waffen schweigen. Das verlautete am Montag in Washington nach telefonischen Verhandlungen zwischen US-Außenminister John Kerry und seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow.
Die beiden Seiten hätten sich auf die Bedingungen für eine «Einstellung von Feindseligkeiten» geeinigt, hieß es aus US-Regierungskreisen. Von der Feuerpause ausgenommen seien die Terrormilizen Islamischer Staat und die Nusra-Front, die mit Al-Kaida verbunden ist.
Blutige Anschläge
Eine offizielle Mitteilung wurde nach einem Telefonat zwischen Präsident Barack Obama und dem russischen Staatschef Wladimir Putin erwartet, wie es weiter hieß.
Unterdessen ist die Zahl der Opfer bei den bislang blutigsten Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf Regimeviertel in Syrien auf 184 gestiegen. Allein am südlichen Rand der Hauptstadt Damaskus rissen Bomben mindestens 120 Menschen in den Tod, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag meldete.
In der zentralsyrischen Stadt Homs starben demnach 64 Menschen. Die Attentate überschatteten Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um eine Waffenruhe für das Bürgerkriegsland.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können