Der Täter wurde von einem herbeigeeilten Polizisten erschossen, wie Sheriff T. Walton am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zeitweise war von bis zu sieben Toten und bis zu 30 Verletzten die Rede gewesen. Fünf Verletzte schwebten in Lebensgefahr, sagte Walton in einer vom Fernsehen übertragenen Pressekonferenz.
Die Polizei äußerte sich nicht zur Identität des Täters. In den Medien wurde ein 38-Jähriger namentlich genannt, der wegen Diebstahl und illegalen Waffenbesitzes aktenkundig sei. Der Schütze stellte laut Medienberichten vor der Tat ein Foto von sich mit einem Gewehr ins Internet.
WATCH: With tears in her eyes, woman relieved to reunite with husband after Hesston shooting https://t.co/qv4bkf6IfF https://t.co/TOLPPZnQbX
— CBS News (@CBSNews) 26. Februar 2016
30.000 Tote
Über die Motive des Täters wurde zunächst nichts bekannt. Der Sheriff sagte lediglich, der Schütze sei von «irgendetwas bewegt» worden. Als die Polizei die Wohnung des Täters durchsuchen wollte, wurde sie von seinem Mitbewohner zunächst nicht eingelassen.
In den USA gibt es aufgrund der laxen Waffengesetze immer wieder Schießereien mit hohen Opferzahlen, pro Jahr werden rund 30.000 Menschen mit Schusswaffen getötet. Versuche von Präsident Barack Obama, die Waffengesetze zu verschärfen, scheiterten stets am Widerstand der mächtigen Waffenlobby und des Kongresses.
Zu Demaart
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