Bewaffnete haben am helllichten Tag ein Geschäft des Juweliers Chopard in der Pariser Innenstadt ausgeraubt. Zwei Räuber hätten die Luxus-Boutique an der berühmten Place Vendôme am Dienstagmittag betreten und die Angestellten mit einer Automatikpistole sowie einer oder mehreren Granaten bedroht, sagte ein Polizist der Nachrichtenagentur AFP. Die Täter konnten dann mit ihrer Beute zu Fuß flüchten. Der Wert der Beute war zunächst unklar.
Die Polizei sperrte den Tatort ab, Beamte der Spurensicherung untersuchten den Laden. Zu sehen war eine geleerte Vitrine. Der Juwelier liegt an der Ecke des Place Vendôme und der Rue Saint-Honoré und damit nur wenige Schritte vom französischen Justizministerium entfernt.
In dem Viertel, in dem sich zahlreiche Juweliere befinden, gab es in den vergangenen Jahren eine Reihe von Überfällen. Erst im vergangenen Dezember traf es dort ein anderes Chopard-Geschäft – schräg gegenüber des Elysée-Palastes, des Amtssitzes von Staatschef François Hollande.
Das Viertel ist eines der am besten gesicherten in der französischen Hauptstadt, und nach den Anschlägen vom 13. November wurden die Sicherheitsmaßnahmen nochmals verschärft.
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