Als größtes Problem sehen die Menschen in Luxemburg die Einwanderung (35 Prozent), gefolgt von der Wohnungsproblematik (34 Prozent) und Arbeitslosigkeit (31 Prozent). Das geht aus dem jüngsten Eurobarometer hervor.
Trotz der Flüchtlingswelle ruft die Einwanderung von Menschen aus anderen EU-Mitgliedstaaten bei einer breiten und zunehmenden Mehrheit der Europäer ein positives Gefühl hervor. Demnach sprachen sich 77 Prozent der Befragen in Luxemburg positiv für Einwanderer aus einem anderen EU-Land aus.
Angst vor der Arbeitslosigkeit
Bei Einwanderern aus einem Nicht-EU-Land schwindet die Toleranz aber ein wenig. 52 Prozent der Befragten in Luxemburg äußerten sich positiv. Wir sind laut Eurobarometer große Befürworter einer gemeinsamen europäischen Einwanderungspolitik. In Luxemburg sind es 80 Prozent. In den Niederlanden sind es 80 Prozent, in Deutschland 82 Prozent und in Spanien 81.
In vielen EU-Ländern ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor das größte Problem. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen EU-Ländern sehen wir die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt noch lange nicht für Überstanden.
Wir sind EU-Bürger
64 Prozent der Befragten in Luxemburg gehen davon aus, dass das Schlimmste noch bevor steht. In Griechenland sind es 70 Prozent, in Frankreich meinen das 63 Prozent der Befragten.
80 Prozent der Befragten in Luxemburg befürworten die europäische Wirtschafts- und Währungsunion. Trotz aller Probleme in Europa fühlen sich die Luxemburger nach wie vor mehrheitlich als EU-Bürger (60) Prozent.
Für Eurobarometer wurden in Luxemburg 506 Menschen, EU-weit 27.681 Personen ab 15 Jahren zwischen dem 7 und 17. November befragt. Es ist die 84. Ausgabe.
Zu Demaart
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