Montag2. Februar 2026

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Offiziell weniger Asylanträge im Februar

Offiziell weniger Asylanträge im Februar
(Editpress/Isabella Finzi)

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Im Monat Februar sind in Luxemburg weniger Ayslanträge gestellt worden. Die Zahlen spiegeln jedoch keinesfalls die Zahl der Schutzsuchenden wider, die in Luxemburg eintrafen.

Im Februar hat die Immigrationsverwaltung 119 Asylanträge verzeichnet. Im Januar waren es 245. Die Angaben sagen jedoch nichts über die tatsächliche Zahl von Schutzsuchenden aus, die im gleichen Zeitraum in Luxemburg eintrafen. Erfasst werden hier lediglich die offiziell gestellten Asylanträge, so das Außenministerium am Dienstag, dem die Abteilung für Immigration angegliedert ist.

Nicht berücksichtigt werden in diesen Zahlen die Personen, die in den Strukturen des Olai (Office Luxembourgeois de l’Accueil et de l’Intégration) aufgenommen und betreut werden. Die offiziellen Asylanträge dieser Personen werden zu einem späteren Zeitpunkt eingereicht.

3000

Laut Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn beherbergt das Olai momentan 3.000 Menschen in seinen Strukturen. Anfangs 2015 seien es nur 1.500 gewesen. Das OLAI habe mittlerweile Kapazitäten von 4.000 Betten, so Asselborn am Dienstag in seiner außenpolitischen Erklärung im Parlament (Link).

Die Antragsteller im Monat Februar stammten größtenteils aus den Krisengebieten Irak (27), Syrien (17), Afghanistan (9). Aus Kosovo kommen 11 Antragsteller, aus Albanien 8.

Im Februar trafen die Behörden Entscheidungen in 220 Dossiers. In nur 38,6 Prozent der Fälle wurde das Flüchtlingsstatut anerkannt. 75 Personen wurden in diesem Jahr bereits abgeschoben. Die meisten (26) mussten zurück in den Kosovo, 14 in den Irak. Nur in drei Fällen verweigerten die Betroffenen eine freiwillige Rückkehr.