Vor einem Jahr unterzeichneten die Regierung und die UEL (L’Union des Entreprises Luxembourgeoises ) eine Vereinbarung. Damit will man in drei Jahren (2015 bis 2017) für 5000 Menschen mit Hilfe der Adem einen festen Job finden.
Am Mittwoch wurde eine erste Bilanz gezogen. Die fiel sehr postitiv aus. Hatte man 2014 – ohne die Vereinbarung – rund 11.000 Menschen vermittelt, waren es im vergangenen Jahr 12.753 Leute. Das sind rund 16 Prozent mehr, lobt UEL-Präsident Michel Wurth das Projekt «Entreprises, partenaires pour l’Emploi».
Verbinden
Betont wird dabei, dass es sich um Festanstellungen handelt. Die meisten Menschen (16 Prozent) wurden im Service-Bereich wie Putzdienste oder Buchhaltung untergebracht. 13 Prozent wurden an das Hotel- und Gaststättengewerbe vermittelt.
11 Prozent landeten im Handel. Ebenfalls 11 Prozent wurden in den Berich «santé humaine», Altersheime oder Kindergrippen, vermittelt. 9 Prozent landeten im Baugewerbe, 5 Prozent in der Bankenbranche und 4 in der Industrie. 23 Firmen in Luxemburg sind an dem Projekt beteiligt. Sie machen rund 10 Prozent der Arbeitsplätze in Luxemburg aus.
«JobBoard»
Man will noch weiter gehen. Die Adem soll in Zukunft noch vernetzter sein. Dafür wurde eine Onlineplattform namens «JobBoard» ins Leben gerufen. 20.000 Angebote stehen dort derzeit zur Verfügung.
Bislang hatten nur Unternehmen Zugang, die in Kooperation mit der Adem standen. Seit Mittwoch ist das Portal für alle Firmen offen. Die Profile sind anonym. Die Kandidatensuche ist sehr detailliert aufgelistet. Der Kontakt wird nur über die Adem hergestellt.
Zu Demaart
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