Keine Pause für die zehn ersten festen Blitzsäulen in Luxemburg. Innerhalb von 24 Stunden wurden 1650 Geschwindigkeitsbegrenzungen gemessen, betätigte der zuständige Minister François Bausch (Déi Gréng) am Donnerstagmorgen RTL.
Hier wird aktuell geblitzt
N3 Hesperingen – Frisingen (Schlammesté)
A4 vor dem Kreisverkehr Merl
N11 Waldhof – Gonderingen
N7 Fridhaff – Hoscheid (Lipperscheid-Dellt)
N7 Hoscheid – Marnach (Dorscheiderhaischen)
N24 Oberpallen – Beckerich
N8 Brouch – Reckingen
N7 Roost
B7 zwischen Verteiler Schieren und Verteiler Ettelbrück
N12 Heiderscheidergrund – Heiderscheid
Besonders in der Nacht wurden zahlreiche LKW und Busse geblitzt. Wie viele Grenzgänger erwischt wurden, ist noch unklar.
Eingewöhnungsphase
Die Polizei war auf die hohe Zahl vorbereitet. «Hierzulande halten sich die Autofahrer nicht so genau an die erlaubte Geschwindigkeit,» heißt es von der Polizei. Sie spricht jetzt von einer Eingewöhnungsphase.
Eine leichte Geschwindigkeitsüberschreitungen wird mit 49 Euro geahndet. Bei 20 km/h wird ein Bußgeld von 145 Euro fällig und es werden zwei Punkte abgezogen. In gravierenden Fällen wird sogar nachträglich der Führerschein eingezogen.
Blitzsäulen
Neben den festen Radaranlagen kommen noch sechs mobile Blitzer zum Einsatz (Link). Die befinden sich in einer Testphase. Aber Vorsicht: ab Freitag sind auch sie im Einsatz.
In Luxemburg sind derzeit zehn feste Blitzsäulen aktiv. Zehn weitere werden in einer späteren Phase scharfgeschaltet. Ein Laser deckt Geschwindigkeiten zwischen 10 bis 250 Stundenkilometer ab.
Das Gerät kann alle 0,5 Sekunden ein Foto schießen. Die Technik kommt aus Deutschland. Vitronik zählt zu den Weltmarktführern im Bereich industrieller Bildverarbeitung. Luxemburg hat rund 13 Millionen Euro in das neue System investiert.
Zu Demaart
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