Beim Absturz eines Privatflugzeugs in Brasilien sind alle sieben Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine krachte am Samstag in der Nähe eines Flugplatzes in São Paulo in ein Wohnhaus, wie die Feuerwehr mitteilte.
Unter den Opfern war nach Behördenangaben der Ex-Vorsitzende des Bergbaukonzerns Vale, Roger Agnelli, auf den das Flugzeug zugelassen war. Unter seiner Führung war Vale zu einem der drei weltweit größten Bergbauunternehmen aufgestiegen. Beim Energietechnikkonzerns ABB gab Agnelli Anfang März bekannt, dass er sich nicht mehr der Wiederwahl stellen wird. Dem Gremium gehörte er seit 2002 an. ABB ist auch in Luxemburg vertreten.
Trauer
Offizielle Angaben über die Identität der übrigen Opfern lagen zunächst nicht vor,
Freunde Agnellis sprachen aber von einer Familientragödie. «Meine Familie und ich sind bestürzt über die Tragödie, die meinem Freund Roger Agnelli und seiner Familie zugestoßen ist», schrieb der Senator Aecio Neves im Kurzbotschaftendienst Twitter.
Minha família e eu estamos consternados com a tragédia que se abateu sobre meu amigo Roger Agnelli e sua família. Que Deus os tenha!
— Aécio Neves (@AecioNeves) 20. März 2016
Auch der frühere Präsidentschaftskandidat José Serra äußerte sich bestürzt über das Unglück.
Zu Demaart
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