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Zu viele Verkehrstote in Luxemburg

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Die Zahl der Verkehrstoten in Europa ist einem Bericht zufolge erstmals seit 2001 wieder gestiegen. Luxemburg liegt bei der Zahl der Todesopfer über dem EU-Durchschnitt.

Im vergangenen Jahr seien EU-weit 26.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, schreibt das Nachrichtenportal «Welt Online» unter Verweis auf den neuen Jahresbericht der EU-Kommission zur Sicherheit im Straßenverkehr, der am Mittwoch offiziell vorgestellt werden soll.

Das seien 300 mehr Tote als 2014, hieß es. Luxemburg verzeichnete im vergangenen Jahr demnach 58 Verkehrstote pro eine Million Einwohner und liegt damit über dem europäischen Durchschnitt (51,5). 2014 waren es insgesamt 35 Verkehrstote, 2013 gab es 45 Todesopfer auf Luxemburgs Straßen.

Meist Männer

76 Prozent der Opfer im Straßenverkehr sind dem Bericht zufolge Männer. Außerdem habe es 2015 insgesamt 135.000 Schwerverletzte auf Europas Straßen gegeben – die meisten von ihnen seien Fußgänger, Fahrradfahrer oder ältere Menschen.

Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle verzeichneten laut Bericht die EU-Länder Bulgarien, Rumänien (jeweils 95 Verkehrstote pro eine Million Einwohner) und Lettland (94). Die wenigsten gab es in Malta (26), Schweden (27), den Niederlanden (28) und Großbritannien (29).

Die EU hatte sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten von 2010 bis 2020 zu halbieren. Dies scheint nach dem jüngsten Anstieg kaum noch erreichbar zu sein: Seit 2010 sei die Zahl der Verkehrstoten lediglich um 17 Prozent gesunken, hieß es.

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