Die Dschihadisten hätten den Militärflughafen der ostsyrischen Großstadt mit Geschossen voller Senfgas attackiert, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Sana. US-Militärvertreter, Beobachter und Aktivisten hatten bereits in der Vergangenheit berichtet, die IS-Miliz habe in Syrien und dem Irak das gefährliche Giftgas eingesetzt.
200.000 Menschen eingeschlossen
Deir Essor wird zu 60 Prozent von den Dschihadisten kontrolliert, während der Rest der Stadt in der Hand der Armee und kurdischer Milizen ist. Rund 200.000 Zivilisten sind praktisch eingeschlossen von der IS-Miliz, russische Flugzeuge werfen regelmäßig Hilfsgüter aus der Luft ab.
Die IS-Miliz versucht seit 2014, den Militärflughafen zu erobern, steht jedoch seit dem Verlust von Palmyra zunehmend unter Druck der syrischen Armee und ihrer russischen Verbündeten.
Zu Demaart
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