Montag26. Januar 2026

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Dschihadisten-Zelle wollte wieder in Paris zuschlagen

Dschihadisten-Zelle wollte wieder in Paris zuschlagen
(dpa/Fredrik von Erichsen)

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Der Vater des mutmaßlichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam hofft, dass sich sein Sohn vor Gericht äußert und für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Die Terrorzelle wollte ein weiteres Mal in Frankreich aktiv werden.

Die Brüsseler Dschihadisten-Zelle wollte nach Angaben belgischer Ermittler ursprünglich ein weiteres Mal in Frankreich zuschlagen, hat sich wegen Fortschritten der Ermittler dann aber für Anschläge in der belgischen Hauptstadt Brüssel entschieden. Das gab die Staatsanwaltschaft in Brüssel am Sonntag bekannt und bestätigte damit Medienberichte.

Ursprüngliches Ziel seien weitere Anschläge in Frankreich gewesen, hieß es in einer knappen Erklärung der Staatsanwaltschaft. Doch hätten sich die Extremisten kurzfristig zu Anschlägen in Brüssel entschieden, weil ihnen die Ermittler auf der Spur gewesen seien.

Abdeslams Vater spricht

Am Freitagabend hatte die Polizei einen Hauptverdächtigen festgenommen, Mohamed Abrini, der auf einem Foto der Attentäter vom 22. März am Brüsseler Flughafen zu sehen war. Er spielte den vorläufigen Ermittlungen zufolge auch bei den

Er sei «traurig» und verstehe nicht, «was in den Köpfen der Kinder vorgeht», sagte der 67-jährige Mann dem französischen Radiosender Europe 1 in einem am Sonntagmorgen ausgestrahlten Interview.

«Wir waren glücklich»

Er hoffe, dass sich sein Sohn «vor der Justiz äußern» werde. «Ich hoffe, dass alle sprechen werden.» Sein Sohn werde für das, was er getan habe, verurteilt werden, sagte Abdeslams Vater nach einem Besuch im Gefängnis im belgischen Brügge, wo Abdeslam einsitzt.


Le père de Salah Abdeslam s’exprime pour la… par Europe1fr

Er war am 18. März festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, an der Attentatsserie im November in Paris mit 130 Toten beteiligt gewesen zu sein. Sein Bruder Brahim hatte sich in Paris in die Luft gesprengt. Abdeslams Vater sagte nun, er fühle sich «krank» und gehe derzeit fast gar nicht mehr aus dem Haus.

Er sei seit 40 Jahren in Belgien, sagte der 67-Jährige Europe 1. «Wir waren glücklich, uns ging es gut, wir sind ausgegangen, wir haben gelacht. Jetzt können wir nicht einmal mehr vor die Tür gehen.

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