Donnerstag29. Januar 2026

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Société Générale – digitale Daten geben Aufschluss

Société Générale  – digitale Daten geben Aufschluss
(AFP/Thomas Samson)

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Beschlagnahmte Papiere enthüllen das Ausmaß.

Französische Finanzermittler haben im Zusammenhang mit den «Panama Papers» den Sitz der Großbank Société Générale durchsucht. Bei dem Einsatz im Pariser Geschäftsviertel La Défense seien Unterlagen – insbesondere in digitaler Form – beschlagnahmt worden, hieß es am Sonntag aus Justizkreisen in Paris.

Die Durchsuchung sei im Zusammenhang mit den vorläufigen Ermittlungen erfolgt, welche die Staatsanwaltschaft in der vergangenen Woche nach Bekanntwerden der sogenannten Panama-Papiere eingeleitet hatte.

Knapp 1.000 Briefkastenfirmen

In den Dokumenten finden sich nach Informationen französischer Medien Hinweise darauf, dass die Société Générale mithilfe der panamaischen Finanzkanzlei Mossack Fonseca knapp tausend Briefkastenfirmen für ihre Kunden einrichtete.

Die Bank selbst hatte bereits beteuert, dass davon nur einige Dutzend noch bestehen und «absolut transparent» arbeiteten. Die Durchsuchung am Pariser Sitz der Bank soll bereits am Dienstag stattgefunden haben.

HSBC, UBS und Credit Suisse tauchen auch auf

Das weltweite Journalisten-Netzwerk ICIJ hatte in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Datensatz über Briefkastenfirmen ausgewertet, die über die in Panama-Stadt ansässige Finanzkanzlei Mossack Fonseca laufen. Den Unterlagen zufolge haben auch andere Großbanken mit der Kanzlei zusammengearbeitet, um Briefkastenfirmen einzurichten – unter anderem die HSBC, die UBS und die Credit Suisse.