Unter den strengen Augen mehrerer Carabinieri wurden am Montag drei Renaissance-Gemälde in Mailand präsentiert. Sie gehörten einst Prinz Felix von Luxemburg (Bourbon-Parma), dem Ehemann der ehemaligen Großherzogin Charlotte.
Es handelt sich um Gemälde der drei Künstler Giovanni Battista Cima, Alesso Baldovinetti und Girolamo dai Libri. Die Gemälde galten 70 Jahre als spurlos verschwunden. Nach jahrelangen Ermittlungen wurden zwei der Bilder bei einer Mailänder Familie entdeckt und beschlagnahmt. Das dritte Gemälde war bei einem Sammler eingelagert, berichten am Montag italienische Medien.
SS-General
Die Gemälde waren 1944 von deutschen Besatzungstruppen aus der Familien-Villa des Prinzen in der toskanischen Ortschaft Camaiore entwendet worden. Über Umwege landeten sie zunächst bei einem hohen SS-General in Meran. Anschließend wurden sie nach Deutschland weitertransportiert. Dort verlor sich die Spur.
Die großherzogliche Familie in Luxemburg geht aber leer aus. Die Gemälde wandern in die Mailänder Pinakothek Brera. Prinz Felix war mit Großherzogin Charlotte von Luxemburg verheiratet. Das Paar hatte sechs Kinder, darunter Großherzog Jean.
Zu Demaart







Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können