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Erster Fall von Zika-Virus in Luxemburg

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Das Gesundheitsministerium bestätigt am Montag einen ersten Fall von Zika-Virus in Luxemburg.

Das für Ungeborene gefährliche Zika-Virus hat nun auch Luxemburg erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilt, habe sich eine 65-jährige Frau auf einer Reise in Mexiko mit dem Virus infiziert. Sie sei nicht ins Krankenhaus eingeliefert worden und sei wohlauf, bestätigt das Luxemburger Zentrum für Infektionskrankheiten (Service national des maladies infectieuses SNMI).

Stechmücken, die den Virus übertragen, gibt es nicht in Luxemburg. Mit dem Virus infizierte Personen seien keine Gefahr für die Öffentlichkeit, so das Gesundheitsministerium.

Symptome

Das Zika-Virus wird in den meisten Fällen von bestimmten Mücken übertragen. Momentan sind besonders Länder in Mittel- und Südamerika betroffen. Ein großer Teil der Infizierten erkrankt nicht. In einigen Fällen treten aber binnen drei bis zwölf Tagen nach einem infektiösen Mückenstich Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bindehautentzündung und manchmal Fieber auf.

Mittlerweile gilt es als erwiesen, dass Zika Fehlbildungen bei Ungeborenen auslösen kann. Die Kinder kommen mit einem zu kleinen Schädel auf die Welt. Einen Impfstoff gegen das Virus, das vor etwa 70 Jahren im Zika-Wald in Afrika entdeckt wurde, gibt es noch nicht.