Ein Anstieg bei der Kreditvergabe habe nicht ausgereicht um die Effekte der niedrigen Zinssätze auf das Resultat wett zu machen, schreibt die Bank in einer Pressemitteilung. So sei der Gewinn denn auch 2,4 Prozent niedriger ausgefallen als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor.
Der Umsatz aus dem Bankgeschäft sanken um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Er belief sich auf 320,1 Millionen Euro.
Die Einnahmen aus dem Wertpapierbesitz stiegen um 15,9 Prozent. Verantwortlich hierfür war eine neue Beteiligung der Bank an dem Energieversorger Enovos International S.A. und die gestiegenen Dividenden aus verschiedenen strategischen Beteiligungen der Bank.
Die Betriebskosten der Bank, so heißt es in dem Schreiben, seien planmäßig um 3,9 Prozent angestiegen. Angestiegen seien zum Beispiel die Ausgaben die nötig sind um neue regulatorische Bestimmungen zu handhaben und der jährliche Betrag der Bank zum Rentenfonds des Personals.
Neues Domizil
Das Volumen der laufenden Kredite, welche die Bank vergeben hat, stieg um 2,2 Prozent gegenüber Dezember 2015. Sowohl Immobilienkredite wie auch Investitionskredite seien angewachsen, heißt es seitens der Bank. Auf der anderen Seite stiegen die Einlagen um 7,6 Prozent gegenüber dem 31. Dezember 2015.
Anfang Juli wurde zudem, nach langen Renovierungsarbeiten, das „neue“ Gebäude der Bank eingeweiht – das so genannte Arbed-Gebäude, der ehemalige Hauptsitz des Stahlkochers am Boulevard de la liberté. Vor allem Dienstleitungen für Unternehmen und das Privat Banking der BCEE finden hier ein neues Zuhause.
Seit dem 1. Juni ist überdies Françoise Thoma die neue Generaldirektorin der Bank. Ihr Vorgänger Jean-Claude Finck war in Rente gegangen. Im ersten Semester stellte die Bank eigenen Angaben zufolge 26 neue Mitarbeiter ein.
Zu Demaart
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