Die Patrouille begab sich also am frühen Nachmittag mit zwei Betreuern einer Sozialeinrichtung, welche die Wohnung des betroffenen Mannes verwaltet, vor Ort. Die beiden waren ihrerseits von der Gemeindeverwaltung über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden.
Laut Polizeibericht begaben sich die Beamten mit den zwei Sozialarbeitern in die Wohnung des jungen Mannes, um nach dem Rechten zu sehen. Als sich einer der Polizisten dem zu Überprüfenden näherte, drehte dieser sich blitzartig um, lief mit einem Küchenmesser in der Hand auf den Beamten zu und stach ihm damit in den Brustkorb. Glücklicherweise brach die Klinge an der Sicherheitsweste des Beamten ab.
Pfefferspray zur Festnahme
Die Schutzvorrichtung, die von allen Polizisten auch bei «normalen» Patrouillen im Dienst getragen werden soll, hat demnach Schlimmeres verhindert. Der Täter konnte überwältigt und in Handschellen gelegt werden. Beim Einsatz mussten die Polizisten allerdings Pfefferspray einsetzen.
Der Mann wurde in der Psychiatrie untergebracht. Die Staatsanwaltschaft hat die Kriminalpolizei mit der Untersuchung beauftragt. Nach ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Täter schon im Vorfeld in den sozialen Medien gegen die Polizei hetzte und Drohungen aussprach.
Zu Demaart
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