Damit dürfte er den von schlechten Umfragewerten geplagten Präsidenten François Hollande herausfordern, der bisher nicht offiziell erklärt hat, ob er zu der Wahl für das höchste Staatsamt im kommenden Jahr erneut antritt.
Montebourg kündigte seine Entscheidung am Sonntagabend im TV-Sender TF 1 an. Bei der Vorwahl will die sozialistische Regierungspartei im Januar ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im April und Mai 2017 küren.
2012: Offene Kritik
Montebourg hatte bereits im August ankündigt, für das Präsidentenamt kandidieren zu wollen, aber dabei offengelassen, ob er sich der Vorwahl stellt. Er zählt zum linken Flügel der Partei. Hollande hatte ihn 2012 zum Industrieminister gemacht, zwei Jahre später flog Montebourg nach offener Kritik an der Sparpolitik aus der Regierung.
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