Donald Trump schickt sich an, der nächste US-Präsident zu werden. Auf dem Weg dorthin scheint ihm kein populistisches Mittel zu billig. Der Kandidat der Republikaner beleidigt und attackiert Minderheiten und schockiert die Welt auch sonst regelmäßig mit Statements der übleren Sorte.
Damit hat er bereits zahlreiche Prominente gegen sich aufgebracht. Nun schließt sich die Crew der Enterprise der Front gegen Trump an: In einem offenen Brief sprechen sich Kirk, Spock, Chekov und andere gegen den Präsidentschaftsanwärter aus.
Aktuelle und ehemalige Größen aus «Star Trek»
Auf Facebook wurde der Brief bis Montagmittag bereits mehr als 8.000 Mal geteilt. Zu den 111 Unterzeichnern des Schreibens zählen einige aktuelle und ehemalige Größen aus «Star Trek». Auf der Liste eingetragen sind mit Justin Lin und JJ Abrams auch die Regisseure der letzten Kinoumsetzungen. Mit Chris Pine (Captain Kirk), Zachary Quinto (Mr. Spock), Karl Urban (Leonard «Pille» McCoy) und John Cho (Mr. Sulu) meldet sich auch die aktuelle «Enterprise»-Crew an Bord.
Aus älteren Serienadaptionen zu finden sind neben anderen LeVar Burton und Will Wheaton (Geordi La Forge und Wesley Crusher aus «The Next Generation») sowie Walter Koenig und George Takei (Pavel Checkov und Mr. Sulu aus der ersten «Enterprise»-Serie). Auch der Sohn des 1991 verstorbenen «Star Trek»-Schöpfers Gene Roddenberry, der TV-Produzent Eugene Roddenberry, ist dabei.
«Positive Vision unserer Zukunft»
Der Brief beginnt mit: «Star Trek hat immer eine positive Vision unserer Zukunft geboten, eine Vision von Hoffnung, Optimismus und (…) Inklusion.» Die Äußerungen Donald Trumps stünden diesen Idealen so entgegen, wie es bislang bei einem Präsidentschaftsanwärter noch nie der Fall war. Im «Star Trek»-Universum würden alle Menschen gleich und respektvoll behandelt. Herkunft, Glauben und Lebensgewohnheiten spielten dabei keine Rolle.
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