Hätte er es nicht übertrieben mit seinem angeblichen Sporteifer, könnte ein südamerikanischer Drogenschmuggler wahrscheinlich sein geniales Versteck für seine Schmuggelware weiterhin nutzen: Hochmoderne Laufschuhe, deren gelenkschonendes Gel er durch flüssiges Kokain ersetzt hatte.
Dass der Passagier eines Flugs aus São Paulo allerdings sechs Paar Joggingschuhe für einen Kurztrip nach Rom eingepackt hatte, sorgte bei einem Zöllner am Flughafen der italienischen Hauptstadt für Misstrauen. Er veranlasste nach der Routinekontrolle des Gepäcks eine genauere Untersuchung, und erst dabei flog der Trick auf, wie die Polizei am Samstag mitteilte.
«Nur ein Experte hätte erkennen können, dass es sich nicht um gewöhnliches Gel handelte», erklärte die Polizei. Sie beschlagnahmte insgesamt sieben Kilogramm Kokain mit einem Schwarzmarktwert von zwei Millionen Euro.
Zu Demaart
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