Der Staat habe sein Einverständnis gegeben, in dem dreijährigen Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2023 eine direkte finanzielle Hilfe für den TV-Bereich zu leisten. Dies indem er das Defizit der Fernseh-Sparte, das auf 12 bis 13 Millionen Euro pro Jahr geschätzt wird, übernimmt.
Bisher gab es «nur» indirekte Hilfen: Der Staat stellt RTL eine gewisse Anzahl an Frequenzen unentgeltlich zur Verfügung (und tut dies auch weiterhin). Dies wurde stets auf einen Geldwert von 10 bis 12 Millionen Euro geschätzt, heutzutage aber auf weniger als 5 Millionen Euro. Dies würde «zum Teil» erklären, wieso man sich nun bereit erklärt habe, das Defizit von «RTL Télé Lëtzebuerg» in dem dreijährigen Vertrag zu übernehmen.
Verhandlungsabschluss spätestens Ende April
Bisher hatten diese Konzessionsverträge stets eine Laufzeit von 10 oder 15 Jahren. Der aktuelle läuft 2020 aus.
Dies waren die beiden wesentlichen Änderungen im Vergleich zu bisherigen Verträgen, die Xavier Bettel den Abgeordneten der Medienkommission präsentierte, wie es in einem Artikel auf www.chd.lu heißt. Laut Bettel seien die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen; vor Ende April solle das Vertragswerk aber unterzeichnet sein. Die Regierung verhandelt derzeit über einen neuen Konzessionsvertrag mit der RTL Group, CLT-UFA und der Bertelsmann AG.
Zu Demaart
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