Kurzum, das was die Gewerkschaften behaupten sei alles falsch. Das Syndikat weist die Vorwürfe zurück, dass das Statut des Gemeindebeamten nicht respektiert werden würde. In Personalfragen durchlaufe man ohne Ausnahme die nötigen, von den jeweiligen Ministerien erforderlichen Approbationsverfahren.
Auch würde man sich nicht über Gerichtsurteile hinweg setzen. Man würde sich mit den jeweiligen Dossiers beschäftigen, ohne aber das Gerichtsurteil zu missachten. Die Mobbingvorwürfe müsse man ebenso als verleumderisch und hochgradig beleidigend («tout simplement calomnieux et hautement injurieux») zurückweisen.
Genau so falsch sei es zu behaupten, dass das Syndikat sich weigere, den Kollektivvertrag der Südgemeinden anzuwenden. Man habe die entsprechende Konvention nie unterschrieben, demnach sei man auch nicht verpflichtet den Vertrag durchzusetzen. Alternative Vorschläge habe man allerdings schon ausgearbeitet, und diese seien auch bereits vorgestellt worden.
Forderung nach Richtigstellung
Die Mitteilung schließt mit der Feststellung, dass man auf alle Gewerkschaftsvorwürfe eingegangen sei, und deshalb auch keine Dringlichkeit für eine gemeinsame Sitzung sehe. Vorgeschlagen wird das Datum des 9. März.
Des Weiteren wird die Art und Weise des Gewerkschafts-Vorgehens per Pressemitteilung angeprangert, ohne Vorwarnung und ohne Möglichkeit weder für Büro noch Vorstand des TICE zu reagieren. Hier ist es die Forderung, dass die Gewerkschaftsseite eine richtigstellende Pressemitteilung veröffentlichen solle; dies wegen der bevorstehenden Wahlen der Personaldelegation. Damit diese in geordneten Bahnen verlaufen können.
Zu Demaart
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