Im österreichischen Gurgl startete Sportsoldat Matthieu Osch am Montag mit einem Ausfall in seine Saison. Allerdings erreichte am Ende auch nur ein Drittel der Fahrer das Ziel dieses FIS-Slaloms. Nikolaj Lindfors hat hingegen in drei Wochen bereits acht Wettbewerbe in allen vier Disziplinen bestritten. Doch er schied am Montag und Dienstag im ersten Durchgang der Riesenslaloms im italienischen Alpe Cermis aus. Einzig am Montag erreichte sein älterer Bruder William das Ziel mit deutlichen 14:69 Sekunden Rückstand auf den Sieger als 84.
Viel Rückstand gab es auch für Gwyneth ten Raa. Im schweizerischen Zinal konnte sich die COSL-Elitesportlerin – gestern als 60. denkbar knapp – im Riesenslalom erstmals für den zweiten Durchgang eines Europa Cup qualifizieren. Angeführt von der Nummer 19 der Weltrangliste Camille Rast waren in dieser zweiten Liga des Skisports knapp 30 Fahrerinnen der Top 100 eingeschrieben. Bei der Konkurrenz und einer wegen Neuschnee weicheren Piste gab es für die höheren Startnummern deutliche Rückstände: Mit knapp 9 Sekunden Rückstand wurde die 17-Jährige am Montag 47. von 77 Starterinnen. Am Dienstag war sie mit ihrem ersten Lauf nicht zufrieden, aber erreichte den Cut der besten 60 noch um 19 Hundertstel. Außer mit dem Flachstück war sie mit dem zweiten Lauf zufriedener und sie wurde am Ende mit 11 Sekunden Rückstand 49. Mit hohen 80,55 und 93,96 FIS-Punkten kann sie sich in der Weltrangliste nicht verbessern. Bis Weihnachten ist dies jedoch das Ziel bei FIS-Rennen in ihren drei Disziplinen.
Zu Demaart
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