Wenn am zweiten Sonntag im Oktober Tausende Besucher nach Vianden pilgern, ein süßlich-herber Duft durch die Gassen des Burgenstädtchens weht und Dutzende Verkäufer die unterschiedlichsten Variationen aller nur erdenklichen Nuss-Erzeugnisse feilbieten, kann das nur eins bedeuten: Es ist wieder Zeit für den „Veiner Nëssmoort“!
Nachdem auch diese Veranstaltung in den letzten Jahren unter den Auswirkungen der Pandemie leiden musste, konnte der Nussmarkt in Vianden am Wochenende ein zünftiges Comeback feiern. Knapp 20.000 Besucher fanden sich bei schönstem Herbstwetter im Schatten des Schlosses ein, um die unterschiedlichsten Nussprodukte zu verkosten und einen geselligen Nachmittag zu verbringen. Ob nun Wein, Gin, Bier, Brot, Suppe, Pesto, Salami, Pâté, Konfekt, Kuchen, Aufstrich, Käse oder Burger: Im Mittelpunkt standen auch dieses Mal wieder die Walnuss und all ihre Erzeugnisse.
Nicht umsonst gilt Vianden seit jeher als inoffizielle Nuss-Hauptstadt des Landes. Der erste Markt fand 1935 statt, um die außergewöhnlich vielen Nüsse der Stadt an den Mann oder die Frau zu bringen. Im Laufe der Jahre sollte sich die Veranstaltung allerdings zu einer Tradition entwickeln, die sich weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus einer großen Beliebtheit erfreut. (ham)
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