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NaturschauspielZugvögel brechen in Richtung Süden auf

Naturschauspiel / Zugvögel brechen in Richtung Süden auf
Macht’s gut und danke für den Fisch: Störche starten im von der Sonne gelb gefärbten Morgennebel in einem Naturschutzgebiet nahe der Donau von einer Wiese aus in die Luft Foto: Thomas Warnack/dpa

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Mit den herbstlichen Temperaturen starten die Zugvögel wieder ihren Flug in Richtung Süden. Beispielsweise seien derzeit größere Schwärme an Staren zu beobachten, sagte Gerardo Unger Lafourcade von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) in Mainz.

Dazu kämen etwa Ringeltauben und Buchfinken, von denen man an guten Tagen Zehntausende Vögel beobachten könne. Gute Standorte dafür seien Täler in Rheinhessen. „Generell liegt das Rhein-Main-Gebiet in einem Hauptzugkorridor“, erklärte Unger Lafourcade. Auch Kraniche seien vereinzelt auf ihrem Durchzug in Richtung Winterquartier zu sehen.

Sorge bereitet Unger Lafourcade der Kiebitz, sein „Projektvogel“, um dessen Schutz er sich kümmert. „Jährlich können wir sehen, wie die Zahlen sowohl der Brutvögel als auch der Zugvögel zurückgehen“, sagte der Leiter des rheinland-pfälzischen Kiebitzprojekts. Wo früher Tausende Kiebitze unterwegs gewesen seien, seien es heute nur noch Dutzende. Wer den Zugvögeln etwas Gutes tun wolle, könne mit entsprechendem Futter im Garten für eine Stärkung sorgen, sowohl jetzt für den Zug als auch für den kommenden Winter.