Gegen das rumänische Doppel Elizabeta Samara/Andreea Dragoman, das bei der WM in Houston im vergangenen Jahr im Viertelfinale stand, ließen Ni/De Nutte im ersten Durchgang nichts anbrennen. Den ersten Satz sicherte sich das luxemburgische Duo, das in der Weltrangliste als bestes europäische Doppel derzeit den dritten Platz belegt, mit 11:6. Im zweiten Durchgang zeigten sich die Rumäninnen dann angriffsfreudiger, womit die beiden Luxemburgerinnen einige Probleme hatten. Die Gegnerinnen zogen auf 8:3 davon; zwar kamen die FLTT-Spielerinnen auf 5:8 und dann noch einmal auf 6:9 heran, aber Samara/Dragoman holten sich den Satz mit 11:6.
Mit dem Satzverlust kamen die beiden Luxemburgerinnen jedoch zuerst gut zurecht. Rasch gingen sie nach ihrem Satzverlust mit 4:0 in Führung und bauten den Vorsprung im dritten Durchgang weiter auf 8:2 aus. Es sah fast schon so aus, als hätten sie diesen in der Tasche. Dann folgte jedoch ein Schwächephase, die Rumäninnen glichen auf 9:9 aus, holten sich schließlich einen Satzball und auch Durchgang Nummer drei.
Samara/Dragoman hatten jetzt ihr Rezept gegen die Nummer eins der Setzliste gefunden, gingen nach einem 0:2-Rückstand auch im dritten Satz mit 6:2 in Führung. Das FLTT-Duo kämpfte sich wieder auf 5:6 und 6:7 heran, aber die Rumäninnen zogen ihr Spiel routiniert durch und stehen damit im Finale.
Zu Demaart
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