Vier Tage vor der Flandern-Rundfahrt zeigte sich Bob Jungels (Deceuninck-Quick Step) erneut in starker Verfassung. Beim Halbklassiker „Dwars door Vlaanderen“ überquerte der Luxemburger die Ziellinie auf Platz drei. Den Sieg holte sich Mathieu van der Poel (Corendon-Circus) im Sprint.

Es war 30 Kilometer vor dem Ziel, als das Rennen so richtig an Fahrt aufnahm. Bob Jungels konterte einen Angriff von Tiesj Benoot (Lotto Soudal) am Knokteberg, zusammen mit Mathieu van der Poel und Anthony Turgis (Direct Energie) schaffte man es drei Kilometer später auf den zu diesem Zeitpunkt alleinigen Leader Lukas Pöstlberger (Bora-hansgrohe) aufzuschließen. Die fünfköpfige Spitzengruppe konnte folglich ihren Vorsprung auf das Hauptfeld bis auf über 50 Sekunden ausbauen. Im Peleton war es vor allem Groupama-FDJ, das für Tempoarbeit sorgte. Doch die Spitzengruppe funktionierte und der Vorsprung pendelte sich bei 45 Sekunden ein. Dass der Sieger aus dieserSpitzengruppe kommen würde, stand spätestens zehn Kilometer vor dem Ziel fest.

Bei der letzten Passage des Knokteberg versuchte Jungels eine weitere Attacke, doch van der Poel blieb dran und wenig später war das Quintett wieder zusammen. Die Entscheidung fiel im Sprint, und hier hatte der Niederländer die schnellsten Beine.

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