Mit ihren 26 Jahren hat die Leichtathletin Charline Mathias schon an so manchen internationalen Top-Veranstaltungen teilgenommen. Jeder Wettkampf hat seine eigene Geschichte. Die Mittelstrecken-Läuferin blickt auf verschiedene spezielle Momente zurück.

Tollste Erinnerung
Jedes dieser internationalen Events hat seinen eigenen Charme und seine eigenen Besonderheiten. Deshalb ist es schwierig, die Spiele der Kleinen Staaten mit den Olympischen Spielen zu vergleichen. Das ist von der Größenordnung etwas ganz anderes. Meistens bleiben aber die Events in Erinnerung, an denen man zum ersten Mal teilnahm. In Zürich feierte ich 2014 meine Premiere bei einer EM, in Berlin 2018 zog ich erstmals in ein Halbfinale ein. Die Weltmeisterschaft in Peking und die Olympischen Spiele in Rio werde ich ebenfalls mein Leben lang nicht vergessen.

Beste Location
Peking hat mich wohl am meisten fasziniert. Das Olympiastadion ist einfach nur beeindruckend. Des Weiteren war ich in einem richtig tollen Hotel untergebracht, von dem man einen wunderschönen Überblick über die chinesische Metropole hatte. In Rio de Janeiro im Olympischen Dorf zu wohnen, fand ich ebenfalls speziell.

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Sportliche Bestleistung
Mein Vorlauf 2018 in Berlin. In diesem Rennen konnte ich die Leistung abrufen, die ich mir erhofft hatte. Taktisch lief alles rund und ich spürte mich richtig gut. Wenn ich in Zukunft nach einem idealen Schema laufen möchte, würde ich mich an diesem Lauf orientieren.

Negativste Erfahrung
Das Rennen bei den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016 verlief gar nicht nach Wunsch. Die Saison, die Vorbereitung auf Olympia und der Lauf selbst entsprachen nicht meinen Ansprüchen.

Bestes Geschenk
Meistens bekommen die Athleten Rucksäcke ausgeteilt. Bei der EM in Glasgow fand ich es eine richtig gute Idee, dass die Organisatoren einen Reisestecker-Adapter in die Tasche packten. Das ist schon praktisch, denn man denkt nicht immer daran, dass man diesen in Großbritannien braucht. Aber nichts kann das Andenken von Rio toppen. In Brasilien bekam ich nämlich ein personalisiertes Handy geschenkt.

Stressigster Transportdienst
Die Fahrten in Rio nahmen schon viel Zeit in Anspruch. Die Distanz zwischen dem Olympiadorf und der Anlage war schon beträchtlich. Bei den meisten Veranstaltungen braucht der Pendeldienst meistens so zwischen 15 und 30 Minuten. Mit Verkehrschaos hatte ich bisher noch nie zu kämpfen.

Größter Kulturschock
Bei der Weltmeisterschaft in Peking und bei der Universiade in Taiwan habe ich die größten Unterschiede in puncto Essen und Klima gemerkt. Hier benötigte ich eine Eingewöhnungszeit.

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