Die Siegesserie der Amicale Steinsel geht weiter. Mit einem deutlichen 83:57-Erfolg am frühen Samstagabend im Finale der „Coupe des Dames“ gegen den Gréngewald Hostert wurden Liz Schmitz und Co. ihrer Favoritenrolle gerecht und sichern sich somit den dritten Pokaltriumph in Folge.

Herausforderer Hostert gelang es lediglich in den ersten zwölf Minuten die Amicale zu ärgern. Angeführt vom Profi-Dou Samantha Copper und Alexandra Louin lag das Team von Trainer Hermann Paar zur ersten Viertelpause mit 19:13 in Führung. Trotz einer anfangs desolaten Trefferquote blieb Steinsel ruhig und spielte mit fortgeschrittener Spieldauer immer mehr seine Finalerfahrung aus. Vor der Halbzeitpause sollten dann auch die Drei-Punkte-Würfe ihr Ziel finden und das Team von Trainer René Keiser lag nach 20 Minuten bereits mit 15 Zählern in Führung (46:31).

Morrow: 29 Punkten, 10 Assists und 12 Rebounds

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Auch wenn der Gréngewald direkt nach dem Seitenwechsel durch Anne Simon noch einmal auf neun Punkte heran kam, war die Amicale nicht mehr zu stoppen. Als Hostert in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels dann nur noch ein einziger Zähler gelang, war die Vorentscheidung endgültig gefallen (72:44). Absolute Leistungsträgerin auf Steinseler Seite war einmal mehr US-Spielerin Erica Morrow, die mit ihren 29 Punkten, 10 Assists und 12 Rebounds einmal mehr zur Topspielerin des Finals avancierte. Die zweite US-Spielerin Brittney Martin – 20 Punkte – überzeugte unterdessen durch ihre Treffsicherheit.

Kapitän Liz Schmitz freute sich nach Spielende darüber, dass ihr letztes Spiel in der Coque auch von Erfolg gekrönt war, denn sie wird am Ende der Saison ihre Schuhe an den Nagel hängen: “Dieser Erfolg tut richtig gut. Es war bisher eine durchwachsene Saison, viele hatten uns wohl auch schon abgeschrieben. Die Routine hat uns diesmal sicherlich auch geholfen. Besonders freut es mich, dass alle ihren Anteil an diesem Sieg hatten, was der Blick auf die Punktetafel auch bestätigt. Besser hätte mein letzter Auftritt in die Coque nicht enden können.”

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